Bis zum 31.12.2015 müssen alle Hausbesitzer die Dichtigkeit des privaten Hausanschlusses von einem fachlich geeigneten und zertifizierten Unternehmen überprüfen lassen und, sofern Schäden vorhanden sind, diese beheben. „Wenn Teile des städtischen Netzes überprüft werden, informieren wir als Stadtwerke die umliegenden Grundstücksbesitzer und bieten an, dass in diesem Zusammenhang auch die privaten Anschlüsse mit geprüft werden“, erläuterte Werner Otto. „Um Kosten der Prüfung für die einzelnen Hausbesitzer zu reduzieren, ist es sinnvoll sich mit benachbarten Grundstückseigentümern anzustimmen“, so Otto weiter. Somit sei auch klar, dass nicht nur Kosten auf einzelne Bürger der Stadt Hilchenbach zukommen, sondern auch auf die Stadt Hilchenbach selbst, genauso wie auf alle Kommunen und Städte in NRW.
Eine weitere Fragestellung des Abends war die Gebührenentwicklung. Werner Otto zeigte sich zuversichtlich, dass die Gebühren für Abwasser auch weiterhin stabil gehalten werden können. Beim Frischwasser zeigt sich seit einigen Jahren, dass durch aktives Wassersparen weniger Einnahmen verbucht werden können. Bei gleichbleibenden Fixkosten für die Unterhaltung des städtischen Netzes ergibt sich somit ein Defizit, welches dann durch Gebührenanhebungen ausgeglichen werden muss. „Die Stadt ist dennoch bemüht, die Gebühren auch künftig im Vergleich zu anderen Kommunen moderat zu halten“, hob Werner Otto abschließend hervor.