Die Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd (VWS) haben nach dem zum Januar-Fahrplanwechsel eher spontanen Aus für die derzeit wieder aufgenommene Frühverbindung nun bei der Bezirksregierung in aller Form die Streichung der Fahrt beantragt. Denn der Zweckverband Personennahverkehr (ZWS) wird den „Schienenergänzungsverkehr“ nicht länger bezahlen. „Das war klar, dass das keine Lösung auf Dauer wird“, sagt Geschäftsführer Günter Padt.
Um die zehn Fahrgäste haben sich bei Kyrillos Kaioglidis gemeldet, nachdem die Stadtverwaltung sich auf die öffentliche Suche nach Betroffenen gemacht hat (wir berichteten): Einer muss morgens um 5 in Kredenbach sein, ein anderer zu Schichtbeginn bei der Krombacher Brauerei, ein dritter bei einer Firma in Deuz. Für den ZWS wird der städtische Wirtschaftsförderer nun aufarbeiten, wer zu welcher Uhrzeit wo sein muss. Günter Padt: „Wir werden versuchen, eine Lösung zu finden“ – möglicherweise, indem auf einer anderen Linie eine andere Fahrt verschoben wird.