- Startseite
- Aktuelles aus der Stadt
- Siegener Zeitung 27.05.2010: Ampel wieder auf „grün“ gestellt - Der Rat sprach sich gestern für eine Umgestaltung der Bundesstraße 508 aus - Bürgermeister Hasenstab fand eine klare Mehrheit für seine Forderung nach einem Radweg-Lückenschluss
Siegener Zeitung 27.05.2010: Ampel wieder auf „grün“ gestellt - Der Rat sprach sich gestern für eine Umgestaltung der Bundesstraße 508 aus - Bürgermeister Hasenstab fand eine klare Mehrheit für seine Forderung nach einem Radweg-Lückenschluss
Während sich der Kreuztaler Rat kürzlich gegen ein vom Landesbetrieb Straßenbau NRW vorgestelltes Sanierungskonzept der „Hauptschlagader“ des Ferndorftals ausgesprochen hatte, ließen die Hilchenbacher „Kollegen“ gestern einen Appell von Bürgermeister
„Unser Ansinnen wird von allen Schulen zwischen Allenbach und Ferndorf mitgetragen“, schickte der Verwaltungschef voraus. Der Lückenschluss des beidseitigen Radwegs an der Bundesstraße sei ein konkreter Wunsch des Gymnasiums Stift Keppel, der Grundschule Allenbach und der Adolf-Reichwein-Hauptschule in Dahlbruch. „Es geht vor allem um die Sicherheit der Kinder.“ Dr. Werner Schäfer, Fraktionsvorsitzender der CDU, stimmte dem Vorstoß zu und sah die Priorität im Abschnitt zwischen SMS Siemag und Stift Keppel. Ernst Heinrich Hofmann (FDP) bezeichnete die „vorbelastete Diskussion“ aus dem Raum Kreuztal als „irritierend“. Die B 508 sei in absehbarer Zeit ohnehin wieder ein Fall für eine Sanierung. „Der heutige Zeitpunkt ist zum Ablehnen der falsche.“ Gerhard Lattek, Sozialdemokrat und Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, erinnerte daran, dass die Vertreter des Landesbetriebs bei ihrer Präsentation im Fachgremium geäußert hätten, dass ein stufenweiser Ausbau nicht möglich sei. Wenn, dann komme nur die Komplettmaßnahme in Frage. Die „exorbitanten“ Kosten für einen solches Projekt halte er momentan für zu hoch, wiederholte Lattek seine Argumentation. Seine Fraktion, die SPD, werde daher nicht für den Vorschlag des Bürgermeisters stimmen. Dieser reagierte prompt und asphaltrau: „Das werden wir im Protokoll festhalten – für den Fall, dass da mal was passiert!“
Hartmut Thomas (Grüne) schlug vor zu prüfen, ob der Landesbetrieb sich tatsächlich so streng gegen einen Ausbau in Abschnitten wehren würde. UWG-Fraktionschef Heinz Jürgen Völkel sprach sich ebenfalls für die Suche nach mehr Zweiradsicherheit am Straßenrand aus. „Wenn wir später feststellen, dass uns das nötige Geld fehlt, können wir immer noch an der Reißleine ziehen.“ André Jung (CDU) äußerte seine Sorge, dass bei einem Nein aus Hilchenbach das Geld des Straßenbaulastträgers – sprich: des Bundes – am Ende in Sachsen-Anhalt oder Bayern landen könnte, zur Freude der dortigen Verkehrsteilnehmer. Klaus



