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CDU Hilchenbach lud zur Besichtigung der heimischen Breitenbach Talsperre ein
So war bei einem Rundgang
durch das Gebäude der Wasseraufbereitungsanlage oberhalb der Breitenbacher Staumauer
zu erfahren, dass sich das hier entnommene Wasser durch Filtration und
Bearbeitung bester Trinkwasserqualität erfreut, um die uns andere Regionen
Deutschlands beneiden. An das Lebensmittel Trinkwasser werden hohe
Anforderungen gestellt. Neben den Kontrollen, die der Wasserverband täglich
selbst durchführt (ca. 10.000 Einzeluntersuchungen pro Jahr), untersucht der
Gesetzgeber das Rohwasser regelmäßig auf über 30 Parameter und das Trinkwasser
auf ca. 50 Parameter. Das kalkarme, weiche Wasser wird bis zum Endkunden
kontrolliert, damit höchste Trinkwasserqualität gewährleistet werden kann. „Normale“ Getränkehersteller garantieren eine
keimfreie Qualität bei Mineralwasser ohne Kohlesäure lediglich bis zur
Abfüllung in Flaschen oder Kanistern. „Deshalb“, so Herr Gonzales, “ist es für
mich immer wieder unverständlich, wie Menschen unserer Region viel Geld für
Mineralwasser ausgeben, obwohl das Trinkwasser aus dem eigenen Wasserhahn
allerbeste Qualität hat, häufig sogar eine wesentlich bessere Qualität als viele
x-beliebige teure Mineralwasser.“
Herr Gonzales wies darauf hin,
dass bei der geringen Härte des Wassers (Härtebereich I) die Verwendung von
Wasserenthärtern im Verbandsgebiet unnötig sei. (z.B. bei Spülmaschinen, Kaffeevollautomaten
etc.). Ein anderes Thema des Rundgangs war die Gewährleistung der
Wasserversorgung unserer Region. Bei Stromausfall verfügt das Wasserwerk über
einen Schiffsmotor, der die Energieversorgung aufrecht hält. So z.B. bei dem
Orkan Kyrill, als die Bürgerinnen und Bürger nur zeitweise Strom im Haushalt
hatten, die Wasserversorgung aber weiterhin reibungslos funktionierte. Sollte
es einmal Probleme geben, ist ein Mitarbeiter im Notfall innerhalb von Minuten
an Ort und Stelle, um eine stabile Wasserversorgung zu gewährleisten. Darüber
hinaus ist es gut zu wissen, dass dem Wasserverband Siegen-Wittgenstein zur
Wassergewinnung neben der Breitenbachtalsperre auch noch die Obernautalsperre
und eine Reihe von Grundwassergewinnungsanlagen zur Verfügung stehen, so dass
auch dieses Wasser in Hilchenbach und Umgebung im Notfall genutzt werden
könnte.



